VDH-Züchter


Es existieren in Deutschland drei Rhodesian Ridgback – Vereine, die dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) und der FCI (Fédération Cynologique, dem internationalen Dachverband) angehören.

 

DZRR --> Deutsche Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback

ELSA --> Club zur Erhaltung der Laufhunde des südlichen Afrika

RRCD --> Rhodesian Ridgeback Club Deutschland

 

Wir Züchter unterwerfen uns den strengen Satzungen des VDH und des FCI und erhalten für unsere Welpen weltweit anerkannte Ahnentafeln. Bevor eine Hündin in einer VDH-Zuchtstätte Welpen bekommen oder ein Rüde decken darf, werden an den Züchter (Deckrüdenbesitzer) bezüglich der Hunde viele Anforderungen auferlegt.

 

·         Der Hund muss mindestens 3 x ausgestellt und mit der Formwertnote –Sehr Gut- bewertet worden sein. Ab einem Alter von 9 Monaten ist das möglich.

·         Der Hund muss HD/OCD/ED geröntgt werden. Mindestalter hierfür 12 Monate. Die Röntgenaufnahmen werden zur Auswertung an einen Gutachter geschickt.

·         Der Hündinnenbesitzer muss eine geeignet Zuchtstätte nachweisen. Es erfolgt eine Zwingererstbesichtigung durch einen geschulten Zuchtwart.

·         Antrag - Zwingernamen weltweit schützen lassen

·         Danach steht der Zuchtzulassungsprüfung nichts mehr im Wege. Bei dieser ZZP ist Schwerpunkt der Wesenstest der Rhodesian Ridgebacks.

 

Erst wenn alle diese Anforderungen erfüllt worden sind, darf eine Hündin, wenn sie mindestens 2 Jahre ist, ihre ersten Welpen bekommen. Plant der Züchter einen nächsten Wurf, dann sollten mindestens 2 Jahre zwischen den Würfen liegen. Der Rüde darf decken. Die Frage, warum es immer mehr Rhodesian Ridgebacks ohne Ahnentafel oder von eigenständig organisierten Vereinen gibt, ergibt sich aus dem oben angegebenen.

 

Nicht jeder Rhodesian Ridgeback kann oder sollte zur Zucht eingesetzt werden und ein guter Züchter akzeptiert das auch. Denn er will gesunde und wesensstarke Nachkommen. Das hat nichts damit zu tun, welche Platzierungen die Elterntiere auf Ausstellungen erhalten. Die Welpen werden nicht als Champion geboren, aber gesund sollen sie sein und das geht nun mal nur, wenn sie die Voraussetzung von ihren gesunden und wesensstarken Eltern mitbekommen.

Es reicht also nicht, dass die Elterntiere VDH-Ahnentafeln haben. Der Züchter bei dem die Welpen aufwachsen, muss o.g. Anforderungen mit seiner Hündin/Rüden erfüllt haben. Der Nachweis steht in der Ahnentafel der Elterntiere, die jeder Züchter besitzt und auch zeigen kann.

 

Züchten heißt Verantwortung tragen!

 

Beim Hundekauf übernehmen Sie einen Teil dieser Verantwortung

 

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